Mittwoch, 16. August 2023

Der Sprachraum

 Wenn wir gemeinschaftlich reden, können Worte auch Schlüssel sein.

Die Suche nach der Schatztruhe des Orden, sollte ein nicht eingetragener Verein sein.

Tilsit ist mehr oder weniger vom deutschen Sprachraum zum russischen Sprachraum übergegangen.

Freitag, 25. Januar 2013

geschichtliche Nachweise

Die Psyche von Mann und Frau ist verschieden wie Tag und Nacht und ist in den meisten Fällen der Auslöser von Kriegen, die allerdings dann oft von Männern geführt wurden.

ideologische Faktoren und Indikatoren

Indikatoren (lat. indicare, „anzeigen“) sind allgemein Hilfsmittel, die gewisse Informationen anzeigen sollen. Sie gestatten die Feststellung von Zuständen und die Verfolgung von Abläufen, indem sie das Erreichen oder Verlassen bestimmter Zustände anzeigen. (wikipeda) 


Das Auslösen und Ansätzen von Indikatoren bei der Kommunikation ist unsere psychologische Einstellung zum Gesprächspartner. Sie können Ihren selbst geschrieben Satz am nächsten Tag ganz anders verstehen, obwohl sie nichts verändert haben. Ihre Umfeld, Ihr Gemüt, gerade erlebtes oder auch Ihr Wissensstand haben sich verändert. Sie erhalten die Information zwar im selben Fenster, aber der ideologische Inhalt hat sich geändert oder verformt.

Psychologische Einstellung drückt sich besonders in Mimik, Gestik und der Audiperformance aus. Dies gilt für alle Lebewesen.

Alles was wir von einem Lebewesen wahrnehmen und an dieses Ausstrahlen ist bereits ein Teil der Kommunikation. Selbst der Geruch eines Menschen übermittelt uns Informationen auf die unser Gehirn bewusst oder unbewusst reagiert. Unsere Wahrnehmungssinne und Organe sind die Indikatoren. Die Wahrnehmung erzeugt in uns ein Abbild, dass nicht immer realistisch sein muss. Aber wir reagieren darauf bewusst oder unbewusst mit Metainformationen.
Nimmt der Andere diese Metainformation auf,reagiert auch er, wenn auch nur unbewußt.
Die Kommunikation ist hergestellt.

katalysatoren der Kommunikation

Was treibt uns an miteinander zu kommunizieren?

Die häufigste Kommunikationsart unserer heutigen Gesellschaft ist die Zwangskommunikation. Denn Sie wollen Leben, Sie wollen sich schützen und sie haben private Ideale. Sie müssen von der Gesellschaft nehmen und auch wieder geben. Sie müssen sich mitteilen, sonst werden sie übersehen. Sie müssen sich mitteilen, denn allein können Sie der Gesellschaft nichts abverlangen, was sie als Gegenwert für Ihre Leistung erwarten. Die heutige Gesellschaft verlangt von Ihnen das Wissen über Ihre Identität, was Sie tun und was Sie lassen. Tun Sie das nicht, werden Sie ausgesondert, allein gelassen und systematisch Verbraucht.
Sie kommunizieren also zwangsläufig. Lebewesen sind prinzipiell mit einem Selbstschutz ausgestattet, um den Erhalt der Art zu gewährleisten. Sie beginnen bereits in der Kindheit zu lernen, dass alles was sie jetzt sagen gegen Sie verwendet werden kann. So gibt es wohl auch keine notorischen oder krankhaften Lügner - es handelt sich dabei um erfahrene Egoisten -  sie sind Produkte unserer Gesellschaft. Das Gleis das sie fahren ist in der Kindheit bereits abgekupfert. Entweder aus Familie, Gesellschaft oder Politik. Und sie lernen  und kommunizieren auf diese Art mit jedem Tag mehr oder weniger zwangsläufig.


allgemeine Kommunikation

Kennen Sie die Situation?

Sie treffen jemanden, versuchen freundlich zu sein, einen guten Eindruck zu machen, aber alles läuft schief.
Es kommt zu unangenehmen Pausen. Sie suchen krampfhaft nach einem Gesprächsstoff.
Plötzlich platzen Sie beide gleichzeitig mit etwas los und halten abrupt wieder inne. Sie wollen etwas interessantes sagen, aber der andere unterbricht Sie. Er fängt an irgendetwas zu erzählen und kommt irgendwie nicht auf den Punkt. Sie versuchen die Stimmung aufzulockern un d der andere macht ein Gesicht, als ob Sie ihn in den Magen geboxt haben. Er sagt etwas, das offenbar witzig sein soll, aber eher grob als witzig ist.
Was immer Sie auch versuchen, um die Situation zu verbessern - es macht alles nur noch schlimmer.
(Deborah Tannen)

Es geht eigentlich um Metamitteilungen, die wir als Signale ausenden und um unsere Gesprächsfenster in denen wir unsere Gedanken  (Muster) zu diesem Gespräch haben. Sind sie nicht in der überzahl identisch mit denen unseres Gesprächspartners, kommen diese anders an, als sie diese gesagt haben. Der brühmte Spruch: "Das habe ich aber so nicht gesagt", signalisiert Ihnen, dass sie nicht verstanden wurden.
Eine freudiger Blick auf eine schöne aufreizende Frau, kann zur sexuellen Belästigung werden. Sehen sie weg, dann müssen sie sich gefallen lassen irendwann als aroganter Affe bezeichnet zu werden.
Unsere Gesellschaft schlittert immer tiefer in den Kommunikationsdefekt und derartige Situationen werden nicht behandelt sondern radikal bekämpft. Sind wir auf der tiefsten Ebene der Komunikation angelangt - der Zwangskommunikation - dann sind Gesellschaft und Familie längst begraben.
Dieser Block dient sicherlich nicht dazu, das Übel zu beseitigen oder zurechtzurücken. Einen schuldigen Gesprächspartner gibt es nicht. Denn die Wurzeln liegen schon in unserer frühen Kindheit, in einer Umwelt die vom Staat konstruiert ist und nur so eine Entwicklung zulässt, die es noch vor hundert Jahren in dieser Form nicht gab.
Sie wachsen nicht mehr in der Großfamilie auf, ihr häufigster und manchmal auch einzigster Gesprächspartner ist Ihre Mutter, denn einen Kindergarten haben sie nicht besucht, in der Pubertät entsteht die erste Kommunikationsentäuschung, die sich immer wieder aufs neue bestätigt. Sie beginnen im Unterbewußtsein zu erkennen: zwischen Mann und Frau gibt es nicht wirklich Kommunikation und die Ehe und Freundschaft wird zur Zweckgemeinschaft. Ist der Zweck erfüllt, scheitert auch der letzte Versuch sich noch irgendetwas zu sagen.

Versteht Mann eigentlich Frau?

Mann und Frau können rein biologisch gar nicht harmonisch kommunizieren !


Der Grund: die biologische Beschaffenheit und den daraus resultierenden ideologischen Gesprächsrahmen, mit den darin enthaltenden Wertigkeiten, liegen in 2 verschiedenen Ebenen.
Allein das fehlende gegenseitige Erkennen dieser biologischen Notwendigkeit, welche  in allen Lebewesen vorhanden ist, führt nicht nur in den meisten Situationen zu einem Kommunikationsdefekt, sondern stellt auch einen Interessenkonflikt, in unserer heutigen Gesellschaft, dar.

Selbst,wenn die Gesellschaft dies erkennen würde es wäre nicht zu ändern, es sei denn der Mensch greift in seine eigene biologische Beschaffenheit ein.

Ich werde die Kommunikation  zwischen Mann und Frau unter folgenden Gesichtspunkten betrachten:
biologische Faktoren
geschichtliche Nachweise
gesellschaftliche Indikatoren
ideologische Faktoren und Indikatoren
katalysatoren der Kommunikation
allgemeine Kommunikation

Traurig allerdings ist, dass unsere wissenschaftlichen Instanzen, die Gesellschaft und den Staat mit ihren haarsträubenden Diskussionen in eine kommunikative Depression verfallen lassen und zulassen, dass die ohnehin schon sehr aufgespaltene Gesellschaft, sich weiter sozial und schwer reparabel aufspaltet.
Der Sprach- und Kommunikationswissenschaft gilt daher meine tiefe Verachtung, denn zusehen ohne aktive Hilfe anzubieten, ist halt assozial.

Samstag, 18. Dezember 2010

Schlagworte

 "Schlagworte"
Weil wir uns im Alltag nicht mehr mit herkömmlichen Waffen begegnen, um Konflikte zu lösen oder unseren Willen durchzusetzen, verwenden wir ein anderes , sehr taugliches Mittel, die Sprache. Allerdings ist sie auch ein überaus mächtiges Mittel.
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                                                                Mit Sprache zum Job


Seit der Antike hat sich ein gigantisches Repertoire an Regeln entwickelt, Sprache zum eigenen Vorteil einzusetzen.
Schon aus dem Wissen heraus, das jemand der Sprache nicht ganz mächtig ist oder schwerhörig ist, lässt sich ein Vorteil daraus gewinnen. Derartige Kommunikationsunterbrechungen des Gesprächspartners verleiten diesen dazu einfach JA zu sagen, obwohl er doch NEIN gesagt hätte.
Aus der alltäglichen und geschäftlichen Kommunikation haben sich regelrechte Codes entwickelt, die eine gezielte Wirkung auf seinen Kommunikationspartner erzielen sollen. Wir gehen davon aus, dass der Ursprung nicht etwa die Politik sondern der Handel ist.
Die wichtigsten Sprach-Codes

ALLITERATION: DER STABREIM
BEISPIELE: Mit Kind und Kegel, bei Wind und Wetter, durch dick und dünn.
WIRKUNG: Die Wiederholung einer immer gleichen Silbe oder des gleichen Lauts verstärkt die sprachliche Schlagkraft.


CHIASMUS: ÜBER KREUZ
BEISPIEL: Fisherman's-Friend-Werbung: „Sind sie zu stark, bist du zu schwach."
WIRKUNG: Die Kreuzstellung von zwei Gegensatzpaaren macht die Kernbotschaft besonders überzeugend.


ANAPHORA: SATZWIEDERHOLUNG
BEISPIEL: „Yes, we can!" in den Obama-Reden.
WIRKUNG: Der Satz wird durch die ständige Wiederholung besonders gut erinnert. Obamas „Yes, we can" wurde so ein Markenzeichen. Die Kürze des Ausspruchs hat einen hohen Prägewert.


IDENTIFIKATION: TEAM-GEFÜHL
BEISPIEL: „Siemens - wir gehören zur Familie." WIRKUNG: Menschen sind soziale Wesen. Alles, was ihnen ein Gruppengefühl gibt, hat eine positive Wirkung. Das Gefühl wird auf die Botschaft übertragen.


METONYMIE: NAMEN REIZEN
BEISPIELE: Kaiser Franz,  Dr.Chaos, Eiserne Lady...
WIRKUNG:Reizwörter (in diesem Fall Abwandlungen von Namen) erzeugen Aufmerksamkeit, Verbindungen zwischen Namen und Gefühlen.


PARADOX: SCHEINWIDERSPRUCH
BEISPIEL: „Wer alles weiß, hat nichts begriffen."
WIRKUNG: Das Paradox macht neugierig, man will den Widerspruch auflösen. So beschäftigt' man sich mit der Botschaft.
Es gibt Sätze, die schlagen ein wie eine Bombe und verursachen einen Flächenbrand. Aber es gibt auch Alternativen.

Der kommunikative Code

,,Ein einziges Wort, ein kurzer Satz kann einen Menschen demütigen oder aber auf den Thron der Macht heben", sagt Rolf Ruhleder, einer von Deutschlands renommiertesten Rhetorik-Experten. Der Trainer und Buchautor schult in seinen Seminaren Redner, Politiker, Sportler und Manager. So bringt er ihnen etwa bei, wie sie sich gegen Provokationen in Diskussionen oder bei Vorträgen zur Wehr setzen können.
Verunsicherungstaktiken gibt es viele. Etwa die Schock- oder Angriffsfrage (falls der andere schweigt): „Willst du oder kannst du mir (etwa) keine klare Antwort geben?" Ein guter Schachzug kann auch die motivierende Frage sein, wobei man ihr mit dem Tonfall auch Ironie beimischen kann: „Was sagst du denn als Fachmann dazu?" oder ,,Was verstehst du darunter?" Die Gegenfrage ist die beste Reaktion in einer brenzligen Situation. Sie zwingt den Gegner plötzlich, seine Meinung zu formulieren. Wenn er darauf nicht vorbereitet ist, wird er schlecht aussehen. Und schon sind Sie wieder obenauf...

Sprache als Waffe

Das Team des Psychologen Dr. Thomas Weiß an der Universität Jena
 konnte jetzt nachweisen: Nicht nur physischer Schmerz alarmiert die Schmerzzentren im Gehirn, sondern auch Wörter. Das menschliche Gehirn verarbeitet sie genauso wie den Stich mit einer Nadel.
Allein der Klang von Wörtern verursacht ein heftiges Neuronenfeuer im Gehirn - und zwar nicht nur in den sprachverarbeitenden Zentren. „Das Schmerzgedächtnis unserer Probanden wurde aktiviert, sobald sie die Wörter ,quälend`,zermürbend` oder ,plagend` hörten".
Die Studie zeigt: Sprache transportiert weit mehr als Botschaften. Wir können uns ihrer emotionalen Macht gar nicht entziehen. „In unserer Gesellschaft ist Sprache eine der wirkungsvollsten, aber auch gefährlichsten Waffen", sagt Clemens Knobloch, Professor für Sprachpsychologie an der Universität Siegen.
,,Jeder kennt das: Wörter können tief verletzen, sie können zerstören, aber auch motivieren und glücklich machen." Sie öffnen Türen und Herzen. Mit anderen Wörtern wiederum schlagen wir Türen hinter uns zu, reißen so tiefe Wunden in die Beziehungen zu anderen, dass sie nur noch schwer heilen sind.
Wie werden Worte zu präzisen Werkzeugen der Macht?
lesen Sie weiter im Post "Der kommunikative  Code"

Sonntag, 5. Dezember 2010

ALTE FUNDAMENTE BRECHEN?

Grundlagenanalyse der Gegenwärtigen Politik in Deutschland (Auszüge)
-unter dem Gesichtspunkt des Dispositionsmanagement-
Allgemeines Vorwort
Folgende Auffälligkeiten und Missverhältnisse in der Strategie zur Entwicklung, Förderung und Pflege der deutschen Wirtschafts- und Bevölkerungskultur sind zu erkennen und werden nach ihren Kriterien zur zukünftigen Entwicklungstendenz und ihrem gegenwärtigen Verlauf untersucht.

  • Bildung
  • Berufliche Aus- und Weiterbildung
  • Standortentwicklung für Kultur und Wirtschaft
  • Gesetzesentwicklung
  • Migration
  • Talentförderung in Wirtschaft und Kultur
  • Zukunftsorientierte wirtschaftliche Entwicklungstendenz
  • Entwicklungstendenzen der ländlichen Regionen

weitere Themen sind oder werden noch in anderen Abhandlungen und Untersuchungen dargestellt. Die verweise auf andere Autoren werden zusätzlich gekennzeichnet.

Auszüge aus den Themen


Strategie und Taktik
Öffentlich bekannt gemachte Strategien aus den Parteien und Regierungsgremien werden von mir nicht berücksichtigt. Weil davon ausgegangen wird, dass es sich hierbei um Verflechtungen mit anderen nicht öffentlichen Strategien und Taktiken handelt, welche auch nicht öffentlich gemacht werden sollen ( „Mittel zum Zweck Strategien“ ) und aus unserer Sicht daher unseriös gegen über der Bevölkerung sind. Diese stellen eine dispositive Zwangslage dar und sind nach den Grundlagen des Management über kurz oder lang zum scheitern verurteilt, da intriegenähnliche Strategien immerhin den positiven Umkehrwert erzeugen.

Wertigkeiten und Vorrang
Wertigkeiten lassen sich nicht diktieren. Das heißt nicht weil Torwart Neuer im Team der Nationalmannschaft steht ist er der beste Torhüter des Landes oder weil Herr Lafer im Fernsehen kocht gibt es nicht bessere Köche.
Eine Auszeichnung oder ein errungener Siegt besagt nicht zwangsläufig, dass es sonst irgendwie nichts leistungsfähigeres gibt, hier wird nur eine Aussage über die Teilnehmenden getroffen. Am Ende steht immer die Frage, ob die Teilnahme oder die Auswahl, die richtige Entscheidung war. Dennoch kann eine Wertigkeit durch geschickte Kommunikation in den Vordergrund gerückt werden.


Leistungsfähigkeit und Passivität
Leistungsfähigkeit einer Personengruppe und hier im Besonderen eines Volkes ist abhängig von seiner geordneten und übersichtlichen Struktur der Gesetzgebung. Dies können wir so darstellen: Ein Werkzeug muss zu seinem Werkstoff passen d.h. geschaffen sein, da sich sonst das Werkzeug selbst zerstört. Passt aber auch ein anders Werkzeug zum Werkstoff ergibt dies nicht garantiert oder ohne höheren Aufwand das gleiche Produkt. Eine Bearbeitung gleicher Werkstoffe mit verschiedenen Werkzeugen in einer Arbeitsserie ergibt eine gespaltene Produktgruppe.

Themen und Zusammenhänge
Aus gelerntem Schaden nichts gelernt, oder geht ein Gespenst umher.
Die Verarmung der Bevölkerung geht immer zulasten der Wirtschaft d.h. Zu lasten der Politik.

Fehler Nr.1 Investionsmangel an der Bevölkerungskultur
Fehler Nr.2 Senkung der Armutsgrenze, um die Staatskassen zu füllen
Fehler Nr.3 Dem Volk die Bildung schmälern
Fehler Nr.4 Die Gesundheit des Volkes vernachlässigen

Das Volk und Organisation
Betrachten wir das Volk wie eine kleine Familie erwarten wir folgendes:
Klare Regeln
Gute Erziehung
Gesundheit für alle
machbares gemeinschaftliches Familienleben

Dies und nur dies ist Aufgabe des Staates auf das Volk übertragen. Beschäftigt sich der Staat mit anderen Dingen oder mit sich selbst und verliert dabei die Hauptaufgaben aus dem Auge, verliert die Substanz nicht nur an Masse, sondern liefert sich unweigerlich den Angriffen von Innen und Außen aus. Den Handel und die Produktion hier zu erwähnen erübrigt sich, den das wiederum sollte Aufgabe des Volkes sein (im übertragenen Sinne die einzelnen Familienmitglieder).
Regel:
Bewährte und intakte Fundamente sollte man nicht zerstören. Diese den veränderten äußeren Bedingungen anzupassen kann natürlich auch ein entsprechend neuer Belag hinzu gefügt werden. Der wiederum die fundamentalen Eigenschaften schützt, erhält und besonders stärkt. Völlige Umbauten (Reformen) gehören nicht in eine Versuchsreihe und riskieren den völligen Verfall, des ganzen Systems.

Gewusst wie und die Erfahrung
Der Mensch war in seinem Entwicklungsdrang immer bestrebt den ausgewogenen und beständigen Mustern der Natur zu folgen, ob bewusst oder unbewusst sammelte er die Vorgaben, die er bewunderte und sich gezielt zu nutze machen wollte. Das dies nicht immer und nicht gleich gelang, lag in der Ignorieung der fundamentalen Eigenschaften der Natur, ihren Verkettungen miteinander und dem Zusammenspiel der einzelnen Faktoren und Elemente. Hier ein Beispiel aus der Wirtschaft: Eine Unternehmensgesellschaft versucht mit dem Faktor der Aldi -philosophie (gute und preiswerte Produkte für Jedermann) eine gleichwertige Ladenkette aufzubauen. Unter außer Achtlassung der fundamentalen Struktur und Beschaffenheit des ALDI-Unternehmens ist dies also an einfachen Dingen (eben dem Fundament) gescheitert. Unter Verwendung des gleichen Fundaments und einem entsprechenden Belag nach außen, wäre die Bemühung von Erfolg gekrönt worden. Wankende Unternehmen im gleichen Format haben genau diese Aufgabe noch nicht gelöst.

Erfahrung macht den Meister. Gewusst wie! Ist im englischen das berühmte „Know How“. Oft zitiert, aber auch oft missverstanden. Hier geht es nicht im einzelnen darum, wie stelle ich ein Produkt her, wie wird ein Unternehmen organisiert das funktioniert oder wie nehme ich Kapital in Anspruch das scheinbar nicht vorhanden ist. Das "Know How" welches Manager kreaiert haben ist eine vorläufig machbare Lösung eines enormen und weitverzweigten Aufgabenkomplexes und ist in sich nicht vollständig abgeschlossen. Wenn Sie so wollen auch ein Fundament mit einem gestaltbarem funktionstüchtigen Aufbau. Im Großen und Ganzen also das wiederholte lösen von Aufgabenkomplexen, wie eine mathematische Formel mit all seinen Regeln und Variablen.
Regeln, die die Aufgabenlösungen so automatisieren, herrschen in unseren Naturgesetzen. Man kann diese Regeln nicht geistig umstoßen, sondern nur mit neuen Erkenntnissen neu interpretieren und verknüpfen.
Das Verständnis des Menschen reicht oftmals nicht aus, um die komplexen Abläufe der Naturgesetze richtig und vollends dar zu stellen. So das mit einhergehender oder gezielter Erfahrung die Zusammenhänge der Naturgesetze besser verstanden und interpretiert werden können, um abermals neue Zusammenhänge erkennen zu können. Die Missachtung eben solcher Zusammenhänge löst Naturkatastrophen aus.
Die Schäden sind tiefgreifender als behauptet. Weil Naturkatastrophen schon eine Veränderung mit sich bringen, die vom Menschen nicht zu reparieren sind. Schadensbegrenzung ist im weiteren Sinne überhaupt nicht möglich. Ein völliger Abbruch der Ursachen wäre die einzige Lösung für die Umwelt, aber eine Katastrophe für die Menschheit.

Fortschritt und Erfolg
Fortschritt ist eine komplexe Entwicklung aller Umgebungsvariablen eines Objektes oder Subjekts nach innen und außen.
So ist der Zerfall eines Gebirges insgesamt gesehen ein Fortschritt. Die von uns gewollte oder nicht gewollte Entwicklung spielt hierbei keine Rolle. Zum Beispiel die bei Herstellung von Kräutertee gebrauchten Pflanzen werden zerlegt und durch entwicklungstheoretische Einflussnahme zu einem gewollten Objekt verändert. Ungewollt dagegen, wenn die Einflussnahme misslingt, aus welchem Grund auch immer. Läuft also der Fortschritt in eine von uns ungewollte Richtung sprechen wir von Misserfolg, obwohl ein Fortschritt besteht.
So zum Beispiel kann ein Unternehmer seine Firma vorsätzlich in den Bankrott führen, um sein Kapital vor anderen Gegebenheiten zu sichern. Er unternimmt einen Fortschritt. Gehen seine Unternehmungen in die gewollte Richtung, landet er wo möglich einen Erfolg. Der Außenstehende spricht nun aber von einem Misserfolg des Unternehmers.
Dies ist besonders in der Forschung gut zu beobachten, wo ein Misserfolg ein völlig neues Objekt freigibt und durchaus nachträglich als Erfolg bezeichnet wird. Fortschritt und Erfolg sind nicht von einander abhängig, sie liegen auf völlig getrennten relativen eben. Der Fortschritt bedingt eine objektive Handlung, der Erfolg eine kausale Handlung.
Spricht also jemand von einem Fortschritt ist hier noch lange nicht der Erfolg bewertet.

Unterlassung für den Fortschritt
Oben haben wir ein Beispiel eines Unternehmers bezeichnet, der seinen Fortschritt aktiv im Unterganng seines Geschäfts sieht. Hier also eine objektive Handlung. Ebenfalls eine objektive Handlung ist die Unterlassung einer Aktivität. Bestens bezeichnet in der Gesetzgebung.
Beispiel:

Fortsetzung folgt....