Das Auslösen und Ansätzen von Indikatoren bei der Kommunikation ist unsere psychologische Einstellung zum Gesprächspartner. Sie können Ihren selbst geschrieben Satz am nächsten Tag ganz anders verstehen, obwohl sie nichts verändert haben. Ihre Umfeld, Ihr Gemüt, gerade erlebtes oder auch Ihr Wissensstand haben sich verändert. Sie erhalten die Information zwar im selben Fenster, aber der ideologische Inhalt hat sich geändert oder verformt.
Freitag, 25. Januar 2013
ideologische Faktoren und Indikatoren
Indikatoren (lat. indicare, „anzeigen“) sind allgemein Hilfsmittel, die gewisse Informationen anzeigen sollen. Sie gestatten die Feststellung von Zuständen und die Verfolgung von Abläufen, indem sie das Erreichen oder Verlassen bestimmter Zustände anzeigen. (wikipeda)
Das Auslösen und Ansätzen von
Indikatoren bei der Kommunikation ist unsere psychologische
Einstellung zum Gesprächspartner. Sie können Ihren selbst
geschrieben Satz am nächsten Tag ganz anders verstehen, obwohl sie
nichts verändert haben. Ihre Umfeld, Ihr Gemüt, gerade erlebtes
oder auch Ihr Wissensstand haben sich verändert. Sie erhalten die
Information zwar im selben Fenster, aber der ideologische Inhalt hat
sich geändert oder verformt.
Psychologische Einstellung drückt sich besonders in Mimik, Gestik und der Audiperformance aus. Dies gilt für alle Lebewesen.
Alles was wir von einem Lebewesen wahrnehmen und an dieses Ausstrahlen ist bereits ein Teil der Kommunikation. Selbst der Geruch eines Menschen übermittelt uns Informationen auf die unser Gehirn bewusst oder unbewusst reagiert. Unsere Wahrnehmungssinne und Organe sind die Indikatoren. Die Wahrnehmung erzeugt in uns ein Abbild, dass nicht immer realistisch sein muss. Aber wir reagieren darauf bewusst oder unbewusst mit Metainformationen.
Nimmt der Andere diese Metainformation auf,reagiert auch er, wenn auch nur unbewußt.
Die Kommunikation ist hergestellt.
katalysatoren der Kommunikation
Was treibt uns an miteinander zu kommunizieren?
Die häufigste Kommunikationsart unserer heutigen Gesellschaft ist die Zwangskommunikation. Denn Sie wollen Leben, Sie wollen sich schützen und sie haben private Ideale. Sie müssen von der Gesellschaft nehmen und auch wieder geben. Sie müssen sich mitteilen, sonst werden sie übersehen. Sie müssen sich mitteilen, denn allein können Sie der Gesellschaft nichts abverlangen, was sie als Gegenwert für Ihre Leistung erwarten. Die heutige Gesellschaft verlangt von Ihnen das Wissen über Ihre Identität, was Sie tun und was Sie lassen. Tun Sie das nicht, werden Sie ausgesondert, allein gelassen und systematisch Verbraucht.
Sie kommunizieren also zwangsläufig. Lebewesen sind prinzipiell mit einem Selbstschutz ausgestattet, um den Erhalt der Art zu gewährleisten. Sie beginnen bereits in der Kindheit zu lernen, dass alles was sie jetzt sagen gegen Sie verwendet werden kann. So gibt es wohl auch keine notorischen oder krankhaften Lügner - es handelt sich dabei um erfahrene Egoisten - sie sind Produkte unserer Gesellschaft. Das Gleis das sie fahren ist in der Kindheit bereits abgekupfert. Entweder aus Familie, Gesellschaft oder Politik. Und sie lernen und kommunizieren auf diese Art mit jedem Tag mehr oder weniger zwangsläufig.
Sie kommunizieren also zwangsläufig. Lebewesen sind prinzipiell mit einem Selbstschutz ausgestattet, um den Erhalt der Art zu gewährleisten. Sie beginnen bereits in der Kindheit zu lernen, dass alles was sie jetzt sagen gegen Sie verwendet werden kann. So gibt es wohl auch keine notorischen oder krankhaften Lügner - es handelt sich dabei um erfahrene Egoisten - sie sind Produkte unserer Gesellschaft. Das Gleis das sie fahren ist in der Kindheit bereits abgekupfert. Entweder aus Familie, Gesellschaft oder Politik. Und sie lernen und kommunizieren auf diese Art mit jedem Tag mehr oder weniger zwangsläufig.
allgemeine Kommunikation
Kennen Sie die Situation?
Sie treffen jemanden, versuchen freundlich zu sein, einen guten Eindruck zu machen, aber alles läuft schief.Es kommt zu unangenehmen Pausen. Sie suchen krampfhaft nach einem Gesprächsstoff.
Plötzlich platzen Sie beide gleichzeitig mit etwas los und halten abrupt wieder inne. Sie wollen etwas interessantes sagen, aber der andere unterbricht Sie. Er fängt an irgendetwas zu erzählen und kommt irgendwie nicht auf den Punkt. Sie versuchen die Stimmung aufzulockern un d der andere macht ein Gesicht, als ob Sie ihn in den Magen geboxt haben. Er sagt etwas, das offenbar witzig sein soll, aber eher grob als witzig ist.
Was immer Sie auch versuchen, um die Situation zu verbessern - es macht alles nur noch schlimmer.
(Deborah Tannen)
Es geht eigentlich um Metamitteilungen, die wir als Signale ausenden und um unsere Gesprächsfenster in denen wir unsere Gedanken (Muster) zu diesem Gespräch haben. Sind sie nicht in der überzahl identisch mit denen unseres Gesprächspartners, kommen diese anders an, als sie diese gesagt haben. Der brühmte Spruch: "Das habe ich aber so nicht gesagt", signalisiert Ihnen, dass sie nicht verstanden wurden.
Eine freudiger Blick auf eine schöne aufreizende Frau, kann zur sexuellen Belästigung werden. Sehen sie weg, dann müssen sie sich gefallen lassen irendwann als aroganter Affe bezeichnet zu werden.
Unsere Gesellschaft schlittert immer tiefer in den Kommunikationsdefekt und derartige Situationen werden nicht behandelt sondern radikal bekämpft. Sind wir auf der tiefsten Ebene der Komunikation angelangt - der Zwangskommunikation - dann sind Gesellschaft und Familie längst begraben.
Dieser Block dient sicherlich nicht dazu, das Übel zu beseitigen oder zurechtzurücken. Einen schuldigen Gesprächspartner gibt es nicht. Denn die Wurzeln liegen schon in unserer frühen Kindheit, in einer Umwelt die vom Staat konstruiert ist und nur so eine Entwicklung zulässt, die es noch vor hundert Jahren in dieser Form nicht gab.
Sie wachsen nicht mehr in der Großfamilie auf, ihr häufigster und manchmal auch einzigster Gesprächspartner ist Ihre Mutter, denn einen Kindergarten haben sie nicht besucht, in der Pubertät entsteht die erste Kommunikationsentäuschung, die sich immer wieder aufs neue bestätigt. Sie beginnen im Unterbewußtsein zu erkennen: zwischen Mann und Frau gibt es nicht wirklich Kommunikation und die Ehe und Freundschaft wird zur Zweckgemeinschaft. Ist der Zweck erfüllt, scheitert auch der letzte Versuch sich noch irgendetwas zu sagen.
Versteht Mann eigentlich Frau?
Mann und Frau können rein biologisch gar nicht harmonisch kommunizieren !
Der Grund: die biologische Beschaffenheit und den daraus resultierenden ideologischen Gesprächsrahmen, mit den darin enthaltenden Wertigkeiten, liegen in 2 verschiedenen Ebenen.
Allein das fehlende gegenseitige Erkennen dieser biologischen Notwendigkeit, welche in allen Lebewesen vorhanden ist, führt nicht nur in den meisten Situationen zu einem Kommunikationsdefekt, sondern stellt auch einen Interessenkonflikt, in unserer heutigen Gesellschaft, dar.
Selbst,wenn die Gesellschaft dies erkennen würde es wäre nicht zu ändern, es sei denn der Mensch greift in seine eigene biologische Beschaffenheit ein.
Ich werde die Kommunikation zwischen Mann und Frau unter folgenden Gesichtspunkten betrachten:
biologische Faktoren
geschichtliche Nachweise
gesellschaftliche Indikatoren
ideologische Faktoren und Indikatoren
katalysatoren der Kommunikation
allgemeine Kommunikation
Traurig allerdings ist, dass unsere wissenschaftlichen Instanzen, die Gesellschaft und den Staat mit ihren haarsträubenden Diskussionen in eine kommunikative Depression verfallen lassen und zulassen, dass die ohnehin schon sehr aufgespaltene Gesellschaft, sich weiter sozial und schwer reparabel aufspaltet.
Der Sprach- und Kommunikationswissenschaft gilt daher meine tiefe Verachtung, denn zusehen ohne aktive Hilfe anzubieten, ist halt assozial.
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